Hautkrebs

Hautkrebs ist ein Oberbegriff für verschiedene bösartige (maligne) Erkrankungen bzw. Veränderungen der Haut. Man unterscheidet je nach der entarteten
Zellenart zwischen verschiedenen Hautkrebstypen.

Die Hauptformen sind der schwarze Hautkrebs (Melanom) und der helle Hautkrebs (Basaliom und Plattenepithelkarzinom (Spinaliom)) mit den Vorstufen Aktinische Keratose und Morbus Bowen.

Entscheidend für die Prognose ist, wie in jedem Fall, eine frühzeitige Entdeckung und Entfernung des Tumors.

Schwarzer Hautkrebs
(Melanom)

Der schwarze Hautkrebs, auch „maligne Melanom“ genannt, ist die bösartigste Form des Hautkrebses.

Besonders oft sind Menschen im mittleren Lebensalter von 45 bis 60 Jahren betroffen. Die Krebsform tritt bei Frauen am häufigsten an den Unterschenkeln und bei Männern bevorzugt am Rücken auf.

Melanome können trotz fehlender Beschwerden und einer geringen Größe frühzeitig Metastasen (Tochtergeschwüre) bilden.
 

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Weißer Hautkrebs
(Basaliom und Plattenepithelkarzinom (Spinaliom))

Der weiße Hautkrebs ist die am häufigsten auftretende Hautkrebsform.

Besonders oft sind Menschen im Alter von 50 bis 60 Jahren betroffen. Der weiße Hautkrebs kann am gesamten Körper auftreten. Am häufigsten tritt die Erkrankung allerdings auf den „Sonnenterrasse“ der Haut auf (Hautareale, welche der UV-Strahlung am stärksten ausgesetzt sind) wie beispielsweise auf der Stirn, dem Nasenrücken, Augen, Ohren, Lippen, Kinn, Nacken, Dekolleté und Handrücken.

Die Krebsform wächst über Jahrzehnte langsam.

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